Trampolinturnen im Tus

Trampolinturnen zählt beim TuS zur Turnabteilung. Dennoch finden sie hier die Trampolinturnen-spezifischen Themen als separate Rubrik.

Beim Trampolinturnen werden Fußsprünge, Landungsarten, Schrauben und Salti miteinander kombiniert. Zu den Fußsprüngen gehören Hocke, Bücke und Grätsche; Landungsarten sind Fuß, Bauch, Rücken und Sitz; Schrauben sind Rotationen um die Körperlängsachse. Die Salti werden gehockt, gebückt oder gestreckt vorwärts oder rückwärts mit oder ohne Schrauben geturnt. Beim Wettkampf müssen in der Regel eine Pflicht und mindestens eine Kürübung absolviert werden, die aus zehn direkt aufeinander folgenden Sprüngen besteht [mehr zum Wertungssystem hier].

Seinen Ursprung hat das Trampolin im Zirkus, dort nutzten die Akrobaten seit dem 18. Jahrhundert zunächst sehr elastische Sprungnetze als Absprunggerät für ihre Saltosprünge. 1928 entstand daraus das erste Trampolin. Das Trampolinturnen wurde in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts von dem Amerikaner George Nissen entwickelt. Seit 1957 gibt es offizielle Wettkämpfe in dieser Sportart. 1960 wurden erstmals deutsche Meisterschaften ausgetragen, seit 1964 Weltmeisterschaften und seit 1969 Europameisterschaften. Der Trampolinsport ist in Deutschland im Deutschen Turner-Bund organisiert. Der internationale Dachverband ist der Internationale Trampolin-Verband (ITV; gegründet 1964, Sitz in Frankfurt am Main) [mehr Historisches zum Trampolinturnen hier].
 

Seit dem Jahr 2003 bietet die Turnabteilung im TuS das Trampolinturnen zunächst für die Kleineren an - seit Herbst 2004 gibt es mittwochs auch einen Kurs für Erwachsene.

Durch den Erwerb eines neuen zweiten Großtrampolins in der 1. Dezemberwoche 2004 konnte die Übungs-Intensität im Trainingsbetrieb noch einmal verbessert werden.